Mittwoch, 26. Dezember 2012

Weichwasser marsch!

Weihnachten ist da.
Wir haben lange überlegt was wir unserem Häuschen zu Weihnachten schenken sollen.
Und wir glauben ein würdiges Geschenk gefunden zu haben. Weiches Wasser.....

Weniger Kalk auf Oberflächen und Amaturen, weniger Waschmittel und weniger putzen. Das freut unser Häuschen und uns natürlich auch.

Die Auswahl an solchen Anlagen ist gross. Und nicht selten sind die Techniken dubios. Manche versprechen weniger Kalk durch Kristallisation, manche mittels Salztabletten (Ionisierung), wieder andere durch Schwingungsübertragungen. Da die geeignete Technik zu finden ist erstaunlich einfach.
Wer wirklich weiches Wasser haben möchte, kommt um eine Salzanlage nicht drumherum.
Alles andere hilft "nur" gegen Kalkablagerungen in den Leitungen, nicht aber auf Amaturen und Flächen, weil es den Kalk nicht aus dem Wasser filtert, sondern nur modifiziert.

Daher kam für uns nur eine Salzanlage in Frage.
Aber auch bei der Auswahl des richtigen Gerätes ist einiges zu beachten. Die Anlage sollte DVGW zugelassen sein und damit den gängigen Vorschriften entsprechen. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie ein Rückschlagventil haben muss. Damit wird verhindert, dass das aufbereitete Wasser in die Zuleitung der öffentlichen Wasserversorgung zurückfliessen kann.
Den gültigen Bestimmungen nach ist das aufbereitete Wasser nämlich kein Trinkwasser mehr.
Fehlt die DVGW Zertifizierung, weil dieses Rückschlagventil nicht vorhanden ist, muss es zusätzlich installiert werden. Damit werden vermeintlich günstige Anlagen preisgleich oder gar teuerer als die Zertifizierten.
Zudem sollte man an dieser Stelle nicht allzusehr sparen. Das aufbereitete Wasser wird schliesslich zum Kochen, Trinken und Waschen genommen. Da sollte man schon den Hersteller des Vertrauens nehmen und nicht den "super günstig China Import".

Die Anlagen der neusten Generation sind zudem wesentlich sparsamer was den Salz und Wasserverbrauch für die Spülungen der Anlage anbelangt. Auch vom Stromverbrauch sind die meisten Anlagen namhafter Hersteller vergleichbar.
Wir haben uns für eine Ein-Säulen Salztabletten Anlage entschieden. "Nachteil" dieser ist, dass bei der Regeneration (meist sowieso nachts) kein weiches Wasser zur Verfügung steht. Wer dies braucht, kann sich eine Zwei-Säulen Anlage hinstellen.
Für einen normalen Haushalt ist eine Ein-Säulen Anlage unserer Meinung nach ausreichend. Die von manchen Anbietern angepriesenen 2-Säulen Anlagen werden im Normalfall nur bei Betrieb in Wohnanlagen benötigt.

Unsere Anlage wird auch von Fingerhaus angeboten. In Aktion haben wir diese Anlage schon bei der Besichtigung des Fingerhauses eines Arbeitskollegen gesehen. Daher haben wir nur wenige, namhafte Hersteller verglichen. Judo war einfach zu teurer und bietet unserer Recherche nach nur Zwei-Säulen Anlagen. Grünbeck hatte für unseren Geschmack eine zu kleine Regenerierharzmenge in der kleinen Anlage. Zwar fasst sie 25kg Salz, benötigt aber ca. 350g Salz und ca. 30 Liter für die Regeneration von 4kg Harz.
Die Anlage für die wir uns entschieden haben, eine BWT AQA smart, hat eine 7kg Harzfüllung und benötigt für die Regeneration die gleiche Menge Salz und Wasser wie die Grünbeck Anlage. Nach unserem laienhaften Verständnis bedeutet mehr Harz auch mehr Kapazität zwischen den Regererationszyklen. Ob das allerdings so ist werden wir nie wissen, da wir es nicht mit der Grünbeck Anlage vergleichen können.
Ausserdem für BWT sprach, dass die Verschneidung, also das Beimischen von Hartwasser zu dem entkalkten Wasser, im Gerät erfolgt. Bei Grünbeck und vielen anderen muss die Verschneidung am Montageblock individuell geregelt werden. Die BWT hat eine Werkseinstellung, die von uns nicht modifiziert werden musste. Damit ist diese Mess- und Einstellprozedur für uns entfallen. Lediglich die Rohwasserhärte musste an der Steuerung angepasst werden um die Kapazität zwischen den Regerationszyklen neu zu berechnen.

Ob man sich den Selbsteinbau zutraut muss jeder selbst entscheiden. Wir haben es uns zugetraut.
Uns kam extrem entgegen, dass die Installateure von Fingerhaus den Einbau einer solchen Anlage schon vorgesehen hatten. Wir können nur allen Bauherren empfehlen, dies auch vorsehen zulassen. Der zusätzliche Aufwand bei der Initialinstallation ist minimal. Der Materialbedarf beschränkte sich bei uns auf ein ca. 10cm langes Messingrohr und eine Muffe als "Platzhalter" hinter dem Wasserfilter. Diese wurden von uns entnommen und durch den Montageblock ersetzt. Nicht ganz einfach, da die Leitungen ordentlich festgezogen waren. Aber im x-ten Anlauf und unter Verwendung von roher Gewalt gab die Schraubverbindung schliesslich auf. Beim Einbau des Montageblocks musste eine Verbindung mit Hanf abgedichtet werden, die Anderen waren Überwurfmuttern mit Gummidichtungen.
Nach erfolgtem Einbau konnte die Wasserzufuhr wieder geöffnet werden, da der Montagblock im geschlossenen Zustand ein Bypass ist.

Genauso wichtig ist die Abführung des Spülwassers. Hier sollte die in der Anleitung vorgeschriebene Installationsvorschrift beachtet werden. Sie muss über der Rückstauebene erfolgen und verhindert, dass Abwasser in die Anlage gelangt. In unserem Fall ist das nicht ganz einfach, da wir im Keller unter dieser Ebene liegen und das anfallende Spülwasser pumpen müssen. Unsere Pumpe hat zwei Rückstauklappen. Diese haben wir einfach mal als ausreichend erachtet. Ob unsere Pumpe für die Sole geeignet ist wissen wir noch nicht. Leider steht in der Anleitung nichts drin, daher müssen wir das bei Hersteller anfragen. Falls sie ungeeignet ist, müssen wir noch eine Kondensatpumpe nachinstallieren. Alle die einen verwendbaren Bodenablauf haben, haben es da einfacher.

Ist für Wasserver- und -entsorgung gesorgt, kann die Anlage angeschlossen werden. Die mitgelieferten Flexschläuche erwiesen sich als überraschend gut biegbar. Nach ein paar Versuchen, waren Zu- und Ablaufschluch für eine spannungsfreie Verbindung zurechtgebogen und montiert. Dann noch die internen Schläuche und Verbinder zwischen Salzbehälter und Steuerung anschliessen und die Abwasserschläuche fixieren und schon ist die Anlage startbereit. Die Erstinbetriebnahme der Anlage ist in der Anleitung gut beschrieben und erwies sich als problemlos.
Die Rohwasserhärte muss im Menü angepasst werden, sonst waren in unserem Fall keine weiteren Einstellungen notwendig.

Eine Prüfung des Wasserhärte nach der Installation bestätigte die Funktionaliät der Anlage. Von Härtegrad 16dH auf 4dH runter.



Hier noch in paar Bilder vom fertigen Einbau.

 
 

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Projekt begehbare Garage abgeschlossen

Das Projekt ist zwar schon länger abgeschlossen, aber das Ergebnis macht uns immer noch Freude. Die Arbeiten gingen recht flott von der Hand, nur die Elekroinstallation war etwas kniffelig. Da wir wenig Platz zwischen Unterkonstruktion und Dachrand hatten, mussten wir die Kabel teilweise in die Hohlräume der Latten einziehen. In der Steckdosensäule wurde es dann richtig eng, da wir sie gleichzeitig als Verteiler missbraucht haben.


Schliesslich hat uns noch die Beleuchtungsfrage gequält. Wie beleuchtet man so eine Terasse? Mit hohen Leuchten, damit sie gleichmässig ausgeleuchtet ist und man auch mal ein Buch lesen kann oder mit kleinen Leuchten, die aber leider meist nur für Wegbeleuchtungen gebaut sind?

Aussenleuchten die für diesen Zweck geeignet sind, sind sehr schwer zu finden, wenn man nicht auf die klassischen 08/15 Leuchten zurückgreifen oder ein halbes Vermögen ausgeben will. Bei Preisen um € 400.-- pro Leuchte vergeht einem die Lust am shoppen.

Letztendlich haben wir dann doch preislich vernünftige und gleichzeitig toll aussehende Leuchten gefunden und machen dem Orange in unserem Blognamen mal wieder alle Ehre. Sie sind ausreichend für eine gleichmässige Ausleuchtung und strahlen (im Gegensatz zu vielen Anderen) nicht nach unten.



Mit ein paar dekorativen Blumenkübeln (mit Preisgarantie aus dem Hornbach unschlagbar günstig) geschmückt, sieht sie schon ganz wohnlich aus. Für diese Terasse haben wir eine gemütliche Sitzgruppe geplant, die aber erst nächstes Jahr kommen wird.

Freitag, 21. September 2012

Der Garage aufs Dach gestiegen

Seit langem mal wieder ein Lebenszeichen.
Es hat sich viel seit dem letzten Post getan. Die meisten Arbeiten waren im Keller zu erledigen. Wir haben uns einen Kellerraum zu einer Bar ausgebaut, in der dann auch unser Aldi-Tischkicker steht. Ausserdem haben wir den, mit über 40qm grosszügig dimensionierten, Hobbyraum / Werkstatt etwas beschnitten. Ein kleiner Teil davon wurde abgetrennt und in einen "Keller im Keller" verwandelt. Darin ist nun alles untergebracht, was man so in einem Keller hat. Es gibt immer irgendwelche Kartons, die mit Dingen gefüllt sind, die man nicht ständig braucht, die zum Wegwerfen aber zu schade sind (meint man zumindest).
Doch dazu ein andermal mehr. Nun zum eigentlichen Thema:
Unsere Garagen / Carport Kombination wurde als zusätzliche Terrasse geplant. Zugang und Geländer waren ja bereits vorhanden, es fehlte nur der Bodenbelag um sie nutzbar zu machen. Mit diesem Thema haben wir uns in den letzten Wochen beschäftigt. Kein einfaches Unterfangen, bei dem wir hier und da etwas improvisieren mussten.
Das Material stammt aus einem lokalen Baustoffhandel, bei dem wir uns eine "20% auf alles" (hat keine Tiernahrung) Aktion zunutze gemacht haben. Da unser Gesamtbedarf bei über 80qm lag, hat sich das durchaus gelohnt. Mit Unterkonstruktion, Befestigungsmaterial und Deckleisten haben wir über € 1.500.-- im Vergleich zum regulären Preis gespart.
Wir haben uns für WPC entschieden, da es zwar in der Anschaffung teurer ist als Holz, aber im Unterhalt (Pflege und Reinigung) deutlich günstiger. Die Pflegeöle für Holz sind unglaublich teuer und das ölen zeitraubend, besonders bei über 80qm Fläche.
Dem WPC reicht ein kurzer Besuch des Hochdruckreinigers.

Bevor jedoch die Arbeiten beginnen konnten, gab es erst mal ein gewaltiges Problem. Von den gelieferten Dielen waren rund 20% Ausschuss, meist durch Transportschäden verursacht. Die Lieferung bestand aus 2 Paletten (3 und 4 Meter Stücke) und die Ware auf beiden wurde durch unachtsames Auf- oder Entladen beschädigt, was uns dazu bewog, jede Diele genau zu prüfen. Bei uns wurde der Eindruck erweckt, das man uns die letzten Reste und ohnehin schon beschädigte Ware geschickt hatte, denn auch die Dielen in der Mitte der Palette wiesen Schäden auf, die durch Transport verursacht sein mussten.
Also haben wir die Spreu vom Weizen getrennt und die beschädigte Ware reklamiert. Unser Ansprechpartner im Baustoffhandel war über die Nachricht nicht sehr erfreut und versprach, sich sofort um Ersatz zu bemühen. Irgendwie hat es diesen armen Mann hart mit uns getroffen. Zum Zeitpunkt der 20% Aktion war in dem Baustoffhandel viel Betrieb. Als wir in der Gartenabteilung schon 30 Minuten auf den Verkäufer gewartet hatten, bekam er Mitleid mit uns und fragte uns, ob er uns helfen könne. Wir erklärten unser Kaufabsichten, worauf hin er uns sagte, das er solche Ware noch nie bestellt hat (er ist Spezialist für Werkzeug), aber das wir das zusammen schon hinbekommen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er noch nicht, was er sich damit antat.
An seinem Tisch begannen wir dann, unsere Bestellung aufzugeben. Schnell wurde klar, dass die Ware nicht im Computer hinterlegt ist und alles händisch erfasst werden musste. Zudem mussten wohl die Laufmeter erfasst werden und nicht die Stückzahl. Und, es gab ja 20% drauf, die auch noch irgendwie berücksichtigt werden mussten. Der arme Herr quälte sich über 1,5 Stunden mit einer Bestellung mit 12 Positionen. Erst stimmte die Menge nicht und dann der Preis. Der Computer rechnete auf einmal einen Gesamtpreis von über € 15.000.- aus. Aber er nahm es mit Humor.
Dazu dann auch prompt die Reklamation nach Lieferung. Wir haben jeden Schaden an jeder Diele auf Fotos festgehalten und ihm die Fotos zukommen lassen, zusammen mit den entsprechenden Mengen für die Ersatzlieferung.
Diese traf dann auch nach ca. 2 Wochen ein. Für uns kein grosses Problem, da wir uns derweile mit anderen Arbeiten beschäftigt hatten. Wieder wurde ein Liefertermin abgesprochen, an dem wir die defekte Ware zum Austausch bereit stellen sollten. Da die Lieferung auf den Nachmittag terminiert war, hat einer von uns einen halben Tag frei genommen, um die Ware entgegenzunehmen und gleich bei der Anlieferung zu prüfen. Als derjenige am Mittag nach Haus kam, war die Ware schon da, die zum Teil schon bereitgestellte defekte Ware aber auch noch vorhanden. Es hat nie wieder jemand nachgefragt und wir haben die Füße auch still gehalten. Was man hat, das hat man. Vielleicht kann man es ja mal brauchen.
Der Spass konnte also beginnen und damit auch die Herausforderungen.
Die Erste: Den Kies wieder von der Garage bekommen. Dazu haben wir uns ein 30cm (Durchmesser) Abwasserrohr bei selbigem Baustoffhandel besorgt, da dieser Durchmesser in Baumärkten nicht zu bekommen ist. Dieses diente als "Rutsche" für den Kies, den wir dann neben der Garage gelagert haben. Den Kies mit dem LKW-Kran hochbringen war deutlich einfacher.
Die Zweite: Vermessung. Der Blechrand um das Dach war ca. 6-8 cm hoch. Viel höher sollte unser Aufbau auch nicht sein. Ein kleines Gefälle zur Mitte der Fläche sollte aber auch drin sein, damit das Regenwasser wenigstens ansatzweise abläuft. Mit Hilfe eines Rundumlasers haben wir dann Markierungen an den Geländerpfosten angebracht und Schnüre dazwischen gespannt, um dann Maß zu nehmen.



Die Dritte: Ausgleich der Unterkonstruktion. Da sich die mit Schweissbahn belegte Oberfläche als sehr uneben erwies, haben wir hierfür etliche Stunden aufwenden müssen. Unterlegt haben wir die Unterkonstruktion mit Gummigranulatstreifen, damit die Schweissbahn nicht durch die Unterkonstruktion beschädigt wird.
Zuletzt mussten noch die Kabel für die Beleuchtung und die Aussensteckdosen verlegt werden. Da an den Rändern wenig Platz für die Kabel war, mussten wir sie teilweise in die Hohlräume der Dielen reinziehen.

 
 
Als die nervenaufreibende Vorarbeit erledigt war, konnten wir endlich mit dem Legen der Dielen beginnen. Die 3m Stücke haben wir mit 5 Spanngurten fixiert und für einen gleichmässigen Spalt sorgten 5mm breite Plastikstreifen die eingespannt wurden bis die Latte verschraubt war. Um die Schweissbahn zu schützen, haben wir eine dünne Schicht Kies zwischen die Unterkonstruktion eingebracht.
Wenn sich das Vorgehen mal eingespielt hat, dann geht es eigentlich ganz flott.
Hier das Ergebnis des ersten Tages:



Mittlerweile ist die Terrasse schon lange fertig. Bilder von der fertigen Terrasse inkl. Beleuchtung gibt es demnächst in diesem Blog.

Mittwoch, 25. Januar 2012

FingerHaus Bilder

Wie schon mal angekündigt, wollten wir einige der tollen Bilder des Fotografen in unserem Blog veröffentlichen.
Wir leiden gerade etwas unter Wintermüdigkeit (auch wenn es noch keinen Richtigen gab) und haben den Hintern nicht hoch bekommen um bei FingerHaus nach einer Genehmigung für die Veröffentlichung unserer Bilder zu fragen.
Gestern haben wir es endlich geschafft. Prompt war heute morgen die Erlaubnis schon erteilt.

Wir fangen mit Wohn-/Esszimmer und Küche an:

Perspektive in die Küche:



















Und aus der Küche:













Unsere Couchecke:















Unser GästeWC (so gut hätten wir die Bilder nie hinbekommen):



















Der Flur und das Treppenhaus:






















Der Bildschirm im Flur ist die Steuerzentrale für unsere selbst eingebaute Haustechnik und lässt sich einfach per Touchfunktion bedienen. Von hier aus können wir das Licht im ganzen Haus schalten, die Rollläden manuell und automatisch über einen Dämmerungssensor steuern, das Garagentor auf und wieder zumachen, die Gartenpumpe steuern, die Feuchtigkeit im Keller messen, über zwei Wassermelder Waschmaschine und die Kondensatpumpen überwachen und an Weihnachten sogar die Beleuchtung zeitgesteuert aus- und einschalten. Über eine angeschlossene Wetterstation können wir auch die Füllmenge der Zisterne berechnen. Zusätzliche kleine Fernsteuerungen machen es möglich z.B: das Licht und die Rollläden im Fernsehzimmer bequem von der Couch steuern.
Das Ganze sieht dann auf dem Monitor so aus:





























So... Genug für heute. Weitere Bilder werden in den nächsten Tagen folgen.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Der FingerHaus Kalender 2012....

...kam heute an.
Und wir sagen Euch: Der schönste Monat ist natürlich der April.
In diesem Monat dürfen die Besitzer der Kalender nämlich unser Häuschen bewundern. Einen ganzen Monat lang.
Neben einer Aussenaufnahme ist auch noch Bamm-Bamm Superstar (eines unserer Kaninchen) in der Küche und zudem unser Wohnzimmer zu sehen.
Tolle Aufnahmen.

Aber auch die anderen Monate (Häuser) haben es in sich. Die Innenaufnahmen sind alle toll geworden und die Einrichtungen sehr geschmackvoll.

FingerHaus hat uns ausserdem die besten Bilder von dem Fototermin in einem Album zusammengestellt. Ein echter Hingucker. Freunde und Arbeitskollegen wurden bereits genötigt, sich das Album (selbstverständlich inklusive der Kommentare der Bauherren) anzuschauen.
Trotz dieser Zwangsbegutachtung, sind die Resonanzen sehr positiv gewesen. Manche wollten schon bei uns einziehen (hauptsächlich wegen des grossen Badezimmers im OG).

Wir haben gerade gemerkt, dass wir nie Fotos des Obergeschosses veröffentlicht haben. Das werden wir im nächsten Post nachholen. Wir würden gerne ein paar Fotos des FingerHaus Fotografen online stellen, dafür wollen wir aber erst die Zustimmung einholen.

Dienstag, 1. November 2011

Fototermin / Bamm-Bamm Superstar

Vorletztes Wochenende hieß es: Großputz für den Fototermin.
Als Zweitplatzierte beim diesjährigen Fotowettbewerb wurde uns von Fingerhaus ein Fototermin mit einem professionellen Fotografen angekündigt. Dieser hatte sich dann für Montag Nachmittag angekündigt. Da das Wetter gut werden sollte, wollte er am Montag ein paar Außenaufnahmen machen und die Innenaufnahmen am Dienstag. Da der Fotograf dann aber den Weg zu uns schneller als erwartet gefunden hatte und das Wetter perfekt war, hat er am Montag schon mit den Innenaufnahmen begonnen.

Für uns ging mit der Ankunft des Fotografen ein Wettlauf gegen die Zeit zu Ende. Morgens um acht kam unser Erdbauer nochmal, um den versprochenen Kies für das Garagendach und das Füllmaterial für die Terrasse und die Einfahrt abzuladen.
Der Kies auf dem Garagendach war schnell abgeladen. Mit Mulde und einem Kran kam der Kies in Portionen an seinen Bestimmungsort.




















Derweil hat ein anderer Lkw den Kies auf die Terrasse und anschließend vor Garage und Carport geschüttet. Dann zog der Erdbauer wieder ab und überlies uns unserem Schicksal in Form von brusthohen Kieshaufen, die den Blick auf das Erdgeschoss teilweise bis zur Hälfte verdeckten.






















Diese mussten bis zur Ankunft des Fotografen verteilt werden.
Keine Ahnung, wie viele Tonnen Kies ich an diesem Tag mit einer Schaufel bewegt hatte, aber ich musste spontan einen Tag Urlaub einreichen, weil es sonst nicht anders zu schaffen gewesen wäre. Die Zeit war dann sogar noch ausreichend, um eine Rüttelplatte zu leihen und den verteilten Kies zu verdichten. Das Ergebnis, sogar noch vor Ankunft des Fotografen, war durchaus zufriedenstellend.















Der Fotograf, ein sympathischer Mensch mit einem guten Auge für Motive, begann, wie schon gesagt, mit den Außenaufnahmen. Da das Wetter so gut war, nutze er die Chance, unser sonnendurchflutetes Wohnzimmer und die Küche zu fotografieren, obwohl das eigentlich für Dienstag geplant war. In einem Nebensatz erwähnten wir dann, dass wir Kaninchen haben, worauf er auf die Idee kam, Eines oder Beide in ein Motiv mit einzubeziehen. Gesagt, getan. Die Wahl fiel auf Bamm-Bamm, da er sich, durch die graue Farbe, besser von den Möbeln und die braunen Fliesen im Hintergrund abhebt. Der kleine Bamm-Bamm war supernervös und hat ständig irritiert das Weite gesucht, aber der Fotograf war begeistert.
Unser kleines Fotomodel wurde zügig wieder in sein vertrautes Gehege entlassen und beide Kaninchen wurden mit einer extra Karotte belohnt.

Am Dienstag ging es dann mit weiteren Innenaufnahmen weiter. Dabei mussten wir sogar als Mitwirkende rumsitzen und uns bemühen, gut auszusehen.
Natürlich sind wir gespannt, wie die Bilder werden. Wir wollten den Fotografen nicht ausbremsen, daher haben wir uns kein einziges der Bilder auf der Kamera angeschaut.

Gestern hieß es dann:
Happy Halloween mit unserem ersten Kürbis: